Heute war ein wirklich, wirklich spannender Tag. Um halb eins haben wir uns mit unserer Immobilien-Maklerin Elisabeth getroffen und haben uns unzaehlige Apartments in halb Manhattan angeschaut. Es ist schon wirklich interessant zu sehen, wie anders der Wohnungsmarkt hier im Vergleich zu Deutschland ist. Gluecklicherweise hat unsere Maklerin 12 Jahre in Berlin gelebt, bevor sie nach New York gekommen ist und weiss daher genau, mit was fuer Erwartungen ein Berliner in die USA kommt. Ich habe ein gutes Gefuehl, dass sie auch fuer mich eine schoene, kleine Wohnung finden wird.
Wie dem auch sei, ich bin voellig im Eimer. Wir haben uns bestimmt 15 Apartments angesehen und sind dabei sechs Stunden bei 30 Grad Celsius pausenlos Kreuz und Quer durch Manhattan gerannt. Jetzt kann ich auf jeden Fall nachvollziehen, warum es heisst, dass die Stadt so stressig ist. Ich haette erwartet auf diesem Trip eine Menge Fotos zu machen, weil wir an so vielen Sehenswuerdigkeiten vorbei kommen. Aber irgendwie war das nicht der Fall. Entweder wir habe uns immer geschickt daran vorbei bewegt, ich habe sie uebersehen oder Manhattan ist so unglaublich riesig, dass wir einfach nicht in der Naehe waren. Fakt ist auf jeden Fall, dass ich auf dem ganzen Trip nur fuenf Fotos gemacht habe. Das kann allerdings auch an der Hektik gelegen haben, mit der wir durch die Strassen gerannt sind. Als wir fertig waren, sind wir im (angeblich) beruehmten Katz’s noch Pastrami-Sandwich essen gegangen. 100% Koscher!