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iPhone 3G

July 13th, 2008

Zum Ausklang unserer Sightseeing-Tour, sind Gerald und ich heute Abend in ein kleines Diner (mit dem simplen Namen “Diner”) im Meatpacker District 9th Avenue, W 14th Street essen gegangen. Wie es der Zufall so will, befindet sich direkt gegenueber der neueste, 3-stoeckige Apple-Store, was wir zum Anlass genommen haben, um uns die neuen 3G iPhones anzusehen. Und was soll ich sagen? Die Rueckseite in schwarzer Klavierlack-Optik ist wirklich ein Traum. Ich bekenne mich hiermit offiziell zum Klavierlack-Optik-Fan. Allerdings muss ich den Befuerchtungen meiner Liebsten recht geben, dass die weisse Version irgendwie bloed aussieht. Das ist zwar auch Klavierlack, aber da die Vorderseite des Telefons nach wie vor schwarz ist, passt das irgendwie nicht so gut zusammen.

Da in dem Store ungefaehr 20 iPhones zum Ausprobieren rumlagen, hatte ich genug Zeit damit rumzuspielen. Ich weiss nicht, wie gut das in Deutschland funktionieren wird, aber in New York ist die Google-Maps-Funktionalitaet einfach ein Traum. Zuerst habe ich meine Position auf dem Stadtplan durch GPS ermitteln lassen, dann eine Branchen-Suche nach “Diner” gemacht, das Diner in dem wir gerade Essen waren aus den Ergebnissen ausgewaehlt und mir dann mit nur einem Tastendruck den Citysearch-Report mitsamt Bewertungen anzeigen lassen. (Citysearch ist in New York deutlich verbreiteter als Yelp, welches wiederum vergleichbar mit Qype ist, welches ein Online-Bewertungsportal fuer so ziemlich alles ist, was man in einer Stadt so finden kann.) Zum Spass habe ich mir dann noch die Route von meiner aktuellen Position bis zu “Bar Pitti”, wo wir vor ein paar Tagen essen waren, anzeigen lassen, was absolut reibungslos funktionierte. Es ist wirklich genial, zu sehen, wie nahtlos diese ganzen Funktionen ineinander greifen.

Ein weiterer Plus-Punkt ist die Tatsache, dass mittlerweile im iTunes-AppStore fuer 3$ eine Subway-Map-Application zu kaufen ist. Diese ermittelt automatisch den aktuellen Standpunkt in der Stadt, fragt nach dem gewuenschten Ziel und zeigt einem dann, mit welchen Bahnen man wann und wie am Besten dort hinkommen kann.

P.S.: Heute habe ich ein Blackberry Pearl in Aktion gesehen und muss sagen, dass es vor allem im Maps-Bereich fast so cool ist, wie das iPhone. Gut aussehen tut es auch noch, ist sehr leicht und liegt angenehm in der Hand. Da ich so ein Geraet aber hauptsaechlich als MP3-Player/Spielzeug und nicht als Business-Handy haben will, ist nach wie vor das iPhone mein klarer Favorit.