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		<title>Where the Hell is Matt 2008</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 23:56:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Egal wie oft ich sie schon gesehen habe, die 2008er Version von <em>Where the Hell is Matt</em> beeindruckt mich einfach jedes Mal auf's Neue.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Egal wie oft ich sie schon gesehen habe, die 2008er Version von <em><a href="http://www.wherethehellismatt.com/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.wherethehellismatt.com/?referer=');">Where the Hell is Matt</a></em> beeindruckt mich einfach jedes Mal auf&#8217;s Neue. </p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/zlfKdbWwruY&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/zlfKdbWwruY&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Kaum zu glauben, dass er das seit 2005 hauptberuflich macht. Vom Spiele-Entwickler zum Weltenbummler. Sein Sponsor Stride Gum hat es wirklich verstanden, aus einem bestehenden Meme eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Virales_Marketing" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Virales_Marketing?referer=');">virale Werbekampagne</a> zu basteln, ohne die Originalität dabei zu zerstören. Ganz im Gegenteil sogar, haben Matts Videos die Messlatte jedes Mal etwas höher gelegt. Wenn man sich dann ansieht, was aus Chocolate Rain oder Numa Numa gemacht wurde, und wie erfolglos und gezwungen das am Ende war, kann ich Strides Mut zur Zurückhaltung gar nicht hoch genug loben. </p>
<p>Statt eine schöne Sache für die Werbung auszuschlachten und zu einem lieblosen Marketing-Instrument zu verstümmeln, haben sie geholfen es weiter aufzubauen und noch besser zu machen. Erstaunlicherweise scheint das sogar gefruchtet zu haben, denn ich habe seit gut einem Jahr immer einen Pack Stride Gum in meiner Tasche. Das ist ganz unbewusst meine #1 Kaugummi-Marke geworden.</p>
<p>Ellie und Kenyatta von <a href="http://knowyourmeme.com/memes/where-the-hell-is-matt" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/knowyourmeme.com/memes/where-the-hell-is-matt?referer=');">Know Your Meme</a> haben den Werdegang mal schön zusammengefasst.</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FLy7plj7a9s&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/FLy7plj7a9s&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
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		<title>Ein letztes Mal New York</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 16:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist es wieder so weit. Nach zwei sehr schönen Wochen in Berlin ruft mich die Pflicht wieder nach New York. Allerdings das letze Mal für die Arbeit, da ich ab Mitte Dezember endlich wieder von Deutschland aus arbeiten werde. Dann habe ich wieder ein richtiges Zuhause und kann mehr Zeit mit meiner Freundin verbringen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist es wieder so weit. Nach zwei sehr schönen Wochen in Berlin ruft mich die Pflicht wieder nach New York. Allerdings das letze Mal für die Arbeit, da ich ab Mitte Dezember endlich wieder von Deutschland aus arbeiten werde. Dann habe ich wieder ein richtiges Zuhause und kann mehr Zeit mit meiner Freundin verbringen, die durch die ganze New York Aktion in letzter Zeit doch etwas zu kurz gekommen ist.</p>
<p>Die nächsten 72 Tage muss ich jetzt meinen Mietvertrag auflösen, einen Nachmieter finden, meine Möbel verkaufen und alle laufenden Verträge kündigen. Es gibt spannendere Sachen, aber zumindest habe ich eine Mission. Bin mal gespannt, wie kompliziert es wird einen Nachmieter zu finden. Ich hoffe ja, das ich das über meinen Bekanntenkreis abwickeln kann und nicht auf <a href="http://newyork.craigslist.org/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/newyork.craigslist.org/?referer=');">Craigslist</a> inserieren muss. *schauder*</p>
<p>Mein Flug ist schön entspannt. Ich sitze in der mittleren Sitzreihe am Gang. Platz 26E. Sehr empfehlenswert. Perfekte Sicht auf den großen Bildschirm und nur ein paar Schritte bis zum Klo. Es gibt genau zwei freie Plätze im ganzen Flugzeug. Beides sind meine Nachbarplätze. Das nenne ich Glück! Es hat nichtmal jemand versucht sich hierher umzusetzen. Da kommt mir wohl zugute, dass ich die Nacht kaum geschlafen habe und meine Müdigkeits-Aura nicht gerade einladend ist. <img src='http://blog.danielbechler.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Ich kann hier die Beine ausstrecken und mein Zeug über die komplette mittlere Sitzreihe verteilen. Sehr schön! Mein iPod ist voll beladen mit aktuellen Serien und Podcasts und es sieht so aus als würde er noch genug Saft haben, um mich entspannt durch die letzten 3 Flugstunden zu bringen. Man beachte meinen Optimismus, obwohl wir heute schon durch unzählige &#8220;Roland Emmerich&#8221;-würdige Turbulenzen geflogen sind. Jetzt fehlen nur noch Schlangen&#8230;</p>
<p>Es wird echt Zeit, dass die ihr Eco-Menü optimieren. Diese Cannelloni mit Ricotta hängen mir schon genau so zum Hals raus, wie dieses glibberige Chicken. Das gibt es jetzt seit mindestens Juli 2008 ausnahmslos jedes Mal wenn ich fliege. Delta, falls ihr das lest: Lasst euch mal was Neues einfallen. Ich kann diesen überzuckerten Brei nicht mehr sehen! Ich würde mich stattdessen aber auch mit einem Business Upgrade zufrieden geben. Da gab es letztes Mal ein ordentliches 3-Gänge Menü mit Tomatencreme-Suppe, Steak und Eiscreme zum Nachtisch. Oh, aber hier kommt schon die obligatorische 4-Käse-Pizza&#8230; (die interessanterweise &#8211; wie das ganze Essen hier &#8211; süßlich schmeckt&#8230;)</p>
<p>Nachtrag 20:10: Bin sicher gelandet, mein Koffer ist unbeschädigt angekommen, die Limousine war pünktlich und meine Wohnung steht noch. Ich bin jetzt zu Hause und versuche Krampfhaft wach zu bleiben, um dem Jet-Lag zu entgehen&#8230;</p>
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		<title>Reiseprotokoll &#8211; 17. September 2009</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 22:24:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Air Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Delta]]></category>
		<category><![CDATA[JFK]]></category>

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		<description><![CDATA[18:12 Hm, finde hier am JFK wie immer kein offenes WLAN und muss mir jetzt die Zeit anders vertreiben. Da kommt mir die WordPress Application auf meinem iPod wie gerufen. Da ich keine Katzenbilder zur Hand habe, muss ich mir hier wohl tatsächlich einen Text aus den Fingern saugen. Fangen wir mal mit dem Grund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>18:12</strong> Hm, finde hier am JFK wie immer kein offenes WLAN und muss mir jetzt die Zeit anders vertreiben. Da kommt mir die WordPress Application auf meinem iPod wie gerufen. Da ich keine Katzenbilder zur Hand habe, muss ich mir hier wohl tatsächlich einen Text aus den Fingern saugen. </p>
<p>Fangen wir mal mit dem Grund an, warum ich überhaupt am JFK sitze: heute fliege ich nach fast sechs langen Monaten in New York endlich mal wieder nach Berlin! Mittlerweile bin ich ein recht routinierter Flieger und dementsprechend reibungslos liefen Anfahrt, Check-In und Security-Check ab. Obwohl ich sagen muss, dass ich in diesen weich gefederten Ami-Karren immer Seekrank werde. Liegt vielleicht aber auch an der Anarchie auf den Highways hier.</p>
<p>Kaum habe ich mich gefreut, wie unbroblematisch heute alles lief, kommt eine Flughafen-typisch unverständliche Lautsprecherdurchsage, die erstmal eine Menge verdutzte Gesichter im Raum zurückgelassen hat, dann aber zum Glück wenig später mit einer Einblendung auf dem Info-Monitor entschlüsselt wurde: &#8220;Die Air France Maschine nach Berlin hat technische Probleme und der Start verzögert sich um mindestens eine Stunde.&#8221; Tolle Wurst. </p>
<p>Jetzt sitze ich hier im Wartebereich und um mich herum ist jeder Dritte am Röcheln. Hilfe! Ich habe keine Lust, meine paar Wochen in Berlin in Schweinegrippe-Quarantäne zu verbringen! Hoffen wir mal, dass mein Immunsystem durch das grausige Ami-Essen nicht zu sehr geschwächt ist.</p>
<p><strong>19:47</strong> Ich sitze jetzt endlich in der Maschine und gerade wurde auch der Grund für die Verzögerung genannt: Das Flugzeug musste ausgetauscht werden, weil ein Leck am rechten Triebwerk entdeckt wurde. Knappe Kiste, sag ich mal. Wenigstens war Air France diesmal offensichtlich so freundlich, die Maschine vorm Abflug zu warten. Hoffentlich haben sie die Schüssel hier jetzt nicht in der letzten Minute zusammengeflickt.</p>
<p>Los geht es aber immer noch nicht, denn so wie es aussieht wurden zwei Leute aus dem Flugzeug entfernt und jetzt müssen ihre Koffer wieder entladen werden, weil sie ticken könnten&#8230;</p>
<p>Wenigstens habe ich eine angenehme Sitznachbarin: klein, platzsparend und so zurückhaltend, dass ich mich fast ein bisschen schlecht fühle, mir beide Armlehnen unter den Nagel zu reißen. Aber auch nur fast&#8230;</p>
<p><strong>20:40</strong> Bah, hier laufen Leute tatsächlich barfuß rum. Ich will nicht wissen, wie peekig der Teppich ist. Wenn&#8217;s man sich hier schon keine Schweinegrippe holt, dann eben Fußpilz. </p>
<p><strong>20:58</strong> Endlich ist der Vogel in der Luft. Ist immer schön, wenn man hier im Dunkeln startet. Die ganzen Lichter auf&#8230; was ist diese lange Halbinsel rechts von New York eigentlich? Ich vermute mal Long Island. Ist ja riesig.    </p>
<p><strong>21:24</strong> Ha, lustig. Hier kam gerade die Durchsage, was es zum Essen gibt: &#8220;The dinner in the main cabin will be liver and spinach. I&#8217;m kidding of course. It will be pasta or chicken.&#8221; Ich war heute mal mutig und habe das Huhn genommen. Ich sag mal, Leber hätte nicht viel schlimmer sein können. Das Huhn würde ich als einen schleimigen, mit ein paar Knochensplittern angereicherten Brei beschreiben. Und meinen heiß geliebten Brownie gab&#8217;s heute auch nicht. Stattdessen einen langweiligen Blondie. Brownie ohne Kakao&#8230; Das ist irgendwie wie alkoholfreies Bier.</p>
<p><strong>23:06</strong> Das Bordprogramm ist heute erstaunlich gut. Zuerst lief &#8220;The Ghosts of Girlfriends Past&#8221;, was unterhaltsam aber ziemlich austauschbar war. Und jetzt läuft doch tatsächlich der neue Star Trek Film. Über Langeweile kann ich mich gerade nicht beklagen. Und wenn ein schlechter Film kommt, habe ich immer noch den iPod voll mit Videos. Wenn jetzt noch der Opa vor mir aufhört, mir alle paar Sekunden seinen Sitz ans Knie zu rammen, kann ich richtig schön entspannen.</p>
<p><strong>1:02</strong> LOL, Tschekov ist echt der Geilste. „Kiptin Kork! Kiptin Kork!“ Im Abspann stand gerade, dass Wynona Ryder da mitgespielt hat. Ist mir nie aufgefallen. Muss ja ne tolle Rolle gewesen sein. Also bis jetzt ist der Flug wirklich herrlich entspannt. Jetzt sind es noch drei Stunden bis zur Landung. Freue mich schon auf meine Badewanne.</p>
<p><strong>3:30</strong> Habe mir die Zeit bis eben mit Video Podcasts vertrieben. Jetzt habe ich gerade den Zombie-Shooter &#8220;Alive4Ever&#8221; gespielt, was leider meinen Akku leergelutscht hat. Muss jetzt ein bisschen haushalten, damit ich die letzte Stunde noch Saft habe.</p>
<p><strong>4:59</strong> Endlich gelandet! Jetzt nichts wie raus und den Koffer schnappen.</p>
<p><strong>6:02 (12:02 Deutsche Zeit)</strong> Bin vor einer halben Stunde in meiner Wohnung angekommen und bin echt froh mal wieder hier zu sein. Reinkommen war allerdings schwierig&#8230; erstmal wusste ich nicht mehr, welche Schlüssel für meine Haustür sind und dann musste ich mir noch die umgekehrte Schließbewegung der Amis austreiben. Jetzt bin ich da und es wartet erstmal nur noch eins auf mich: meine Badewanne! <img src='http://blog.danielbechler.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Blogging vom iPod touch</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 05:18:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach langem Zögern bin ich endlich schwach geworden und habe mir einen iPod touch zugelegt. Vernünftig war das sicher nicht, weil ich mir Ende des Jahres eh ein iPhone zulegen will, aber das Ding macht sich schon alleine auf meinem Flug nach Berlin in ein paar Tagen bezahlt, da ich so das erfahrungsgemäß fürchterliche Delta [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langem Zögern bin ich endlich schwach geworden und habe mir einen iPod touch zugelegt. Vernünftig war das sicher nicht, weil ich mir Ende des Jahres eh ein iPhone zulegen will, aber das Ding macht sich schon alleine auf meinem Flug nach Berlin in ein paar Tagen bezahlt, da ich so das erfahrungsgemäß fürchterliche Delta Bordprogramm vermeiden kann. Und ganz nebenbei übertrifft das gute Stück wirklich all meine (ohnehin schon hohen) Erwartungen. Ich bin total begeistert. </p>
<p>Diesen Blog-Post hier habe ich gerade in wenigen Minuten auf dem iPod getippt. Hauptsächlich um mich an die Tastatur zu gewöhnen. <img src='http://blog.danielbechler.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Klappt aber schon ganz gut. Ist auf jeden Fall ein tolles Spielzeug und (zumindest mir persönlich) jeden Cent wert!</p>
<p>Zwei Dinge stören mich allerdings: </p>
<p>Erstens: Kein eingebautes Mikrofon. Ich kann zwar verstehen, dass Apple sich das für das iPhone vorbehält, aber trotzdem finde ich es extrem schade, dass es fehlt. Zumal der Touch ja nun auch nicht ganz billig ist. Gerade die VoiceMemo Funktion verliert so ihren Witz. Und ich werde im Leben nicht diese miesen Apple Kopfhörer (mit eingebautem Mikrofon) benutzen.</p>
<p>Zeitens: Keine Kamera. Viele hatten es für die neue Generation erwartet und wurden bitter enttäuscht. Mal eben schnell unterwegs ein Foto machen und bei Twitter oder Facebook posten wäre schon eine tolle Sache. Gerade für jemanden wie mich, der sich aus Protest so lange wie möglich gegen diese unverschämten Datentarife der Telefonanbieter sträubt und somit mobilfunktechnisch noch im SMS Zeitalter gefangen ist.</p>
<p>Aber na ja, man kann nicht alles haben. Ich könnte trotzdem den ganzen Tag mit dem iPod rumspielen. Und wenn mir dann doch mal langweilig wird: Musik und Videos spielen tut er ja schließlich auch noch! </p>
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		<title>Frischer Wind</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 04:36:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe den Blog hier endlich mal wieder ein bisschen aufgemöbelt. War ja nicht mehr mit anzusehen. Dank Twitter-Kopplung jetzt auch mit mehr Leben! Mich juckt&#8217;s in den Fingern mal wieder etwas zu schreiben, aber mir fehlt mal wieder die Zeit dafür. Geht auf jeden Fall gerade einiges voran in meinem Leben. Wenn ich nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe den Blog hier endlich mal wieder ein bisschen aufgemöbelt. War ja nicht mehr mit anzusehen. Dank Twitter-Kopplung jetzt auch mit mehr Leben! Mich juckt&#8217;s in den Fingern mal wieder etwas zu schreiben, aber mir fehlt mal wieder die Zeit dafür. Geht auf jeden Fall gerade einiges voran in meinem Leben. Wenn ich nicht zum Schreiben komme, dann nutze ich das Ding hier eben um Videos und Links zu posten. <img src='http://blog.danielbechler.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Endlich mal was Positives!</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 04:44:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute habe ich mich beim New Yorker Stromversorger angemeldet und entgegen aller Prophezeiungen musste ich keine X-hundert Dollar Security Deposit hinterlegen! Yippie! Das ist toll. Vielleicht habe ich das gleiche Glück mit dem Internet-Anschluss. Leider sind meine heutigen Anläufe, diesen zu bestellen, mehrfach fehlgeschlagen. Hoffentlich klappt es morgen. In Sachen Social Security gibt es leider [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich mich beim New Yorker Stromversorger angemeldet und entgegen aller Prophezeiungen musste ich keine X-hundert Dollar Security Deposit hinterlegen! Yippie! Das ist toll. Vielleicht habe ich das gleiche Glück mit dem Internet-Anschluss. Leider sind meine heutigen Anläufe, diesen zu bestellen, mehrfach fehlgeschlagen. Hoffentlich klappt es morgen.</p>
<p>In Sachen Social Security gibt es leider weniger Positives zu berichten. Die Amis wollen tatsächlich für die Namensänderung auf meinem Einreisebogen sage und schreibe 320$ haben. Dafür kann man locker einmal nach Deutschland und zurück fliegen und dabei ganz nebenbei einen neuen I-94 ausfüllen. Ich lasse gerade nichts unversucht, diese Gebühr nicht bezahlen zu müssen. Rein aus Prinzip&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Meine Tragödie &#8211; Teil 2</title>
		<link>http://blog.danielbechler.de/2009/03/03/meine-tragodie-teil-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 06:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[New York]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Samstag war leider nicht viel besser. Nach meinem herben Rückschlag in Sachen Social Security Nummer, wollte ich mich zumindest um die Möbel für mein Apartment kümmern. Also machte ich mich um kurz nach zwei Uhr &#8211; bewaffnet mit einem Google Maps Ausdruck, meiner sauber recherchierten Einkaufsliste und einer dicken Portion Abenteuerlust &#8211; auf eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Samstag war leider nicht viel besser. Nach meinem herben Rückschlag in Sachen Social Security Nummer, wollte ich mich zumindest um die Möbel für mein Apartment kümmern. Also machte ich mich um kurz nach zwei Uhr &#8211; bewaffnet mit einem Google Maps Ausdruck, meiner sauber recherchierten Einkaufsliste und einer dicken Portion Abenteuerlust &#8211; auf eine Reise runter von der Insel und rein ins tiefste Brooklyn. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle, was mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst war. Es folgen Auszüge aus dem Logbuch eines rastlosen IKEA-Besuchers.</p>
<p>14:34 &#8211; Meine Subway erreicht die Station Smith St and 9th St in Brooklyn. Erstaunlich schnell. Das fängt ja gut an. Heute wird ein guter Tag. Das habe ich im Gefühl. Raus aus der Bahn und hinaus aus der vermutlich schäbigsten U-Bahn-Station die ich je gesehen habe. Doch das stört mich nicht die Bohne. Brooklyn halt. Shabby-schick&#8230; das muss so! Jetzt erstmal zu Fuß zu IKEA kommen.</p>
<p>14:51 &#8211; Phew. Ein ganz schönes Stückchen und noch dazu ziemlich windig, dreckig und bedrückend hier. Andererseits war es ein netter Spaziergang und mal was Neues. Und dort am Horizont tut sich mein Ziel auf: eine blaue Bau-Container-Halle mit großer, gelber Schrift. Sieht ja genau aus, wie in Deutschland. Heimspiel quasi. Also Eingang finden und los geht&#8217;s!</p>
<p>15:02 &#8211; Also wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich wirklich denken, im Berliner IKEA zu sein. Also iPod aufgedreht und dann rein ins Vergnügen! Ferris MC und die Beginner halten den Stresspegel niedrig und lassen meine Möbelsuche tatsächlich entspannend wirken. Oh, hier vorne steht schon mein Nachttisch. Super! Aufgeschrieben und weiter.</p>
<p>15:19 &#8211; Hm, der Schreibtisch hat online irgendwie größer ausgesehen. Ich würde schon gerne noch eine Flasche Wasser neben mein Notebook stelle können. Da muss ich wohl stöbern. Es wird ja sicher noch etwas besseres geben. Oh, da sind auch die Bürostühle. Gleich mal Probe sitzen.</p>
<p>15:26 &#8211; Der Stuhl, den ich mir ausgesucht habe, scheint bequem zu sein. Der ist nämlich konstant von irgendwelchen Leuten belegt, die sich ausruhen wollen. Mein Probesitzen gestaltet sich dadurch leider schwierig. Aus den Kopfhörern tönt ein aggressiver Ferris MC. Nun ja, erstmal die anderen Stühle ausprobieren. Der da hinten sieht bequem aus!</p>
<p>15:51 &#8211; Es gibt definitiv wesentlich bequemere Stühle, als den, den ich mir ausgesucht habe. Aber will ich wirklich 100$ mehr dafür ausgeben, wo ich doch eh nur eine begrenzte Zeit hier drüben sein werde? Lieber nicht. Keep it cheap. Schlecht ist er ja nicht. Aber was mache ich jetzt mit dem Tisch?</p>
<p><em>Einige Zeit später habe ich eine ausreichend große Tischplatte gefunden und mich für die passenden Beine entschieden. Arbeitsplatz ist abgeschlossen! Wee!</em></p>
<p>16:27 &#8211; Mir fällt auf, wie viele dicke Leute hier herumlaufen. Wenn der Durchschnitt durch die IKEA-Besucher representativ für die USA ist, ist das der endgültige Beweis dafür, dass hier drüben alles immer besonders groß und fettig ist. Ich bin mittlerweile durch die Küchenabteilung gelaufen und erreiche den Betten-Bereich. Passend zum Wendepunkt meiner Stimmung wechselt die Musik zu Muse.</p>
<p>16:48 &#8211; Wo zur Hölle ist das Bett? Ich habe es doch online gesehen. In weiß. Es steht zwar hier, aber bei den Farben wird kein Weiß erwähnt und noch dazu ist es 20$ teurer. Mein Plan die Wohnung komplett weiß einzurichten droht zu Kippen. Genau wie meine Stimmung, wenn ich auf meine Liste schaue, um zu sehen, was mir noch alles fehlt. Viel zu viel. Ich muss mich ranhalten. Um das Bett kümmere ich mich später. Erstmal der Rest&#8230;</p>
<p>17:13 &#8211; Die Betten-Abteilung ist unübersichtlich. Überall steht mein Bett, allerdings nirgends in weiß. Dafür habe ich endlich die Matratzen entdeckt. Ich wollte eine der Günstigeren haben. Aber nach einem kurzen Probeliegen auf meinem auserwählten Modell und der etwas teureren, direkt daneben liegenden Matratze ändere ich meine Meinung und beschließe etwas mehr Geld für einen gesunden Rücken auszugeben. (Und die war so schön weich!) Aber natürlich teste ich vorher noch alle anderen Modelle durch.</p>
<p>17:29 &#8211; Ok, ich habe die Matratze und außerdem bin ich auch einen Betten-Produkt-Zettel gestoßen, auf dem alle Bettartikel gelistet sind. Dort sehe ich meinen Bettrahmen und weiß. Jackpot. Meine Stimmung hellt sich etwas auf. Passend dazu beschließe ich, wieder die Beginner anzumachen. Nun fehlt nur noch der Lattenrost. Hier wollte ich eines der günstigeren, einstellbaren Modelle nehmen. Doch dann entdecke ich eine erweiterte Version mit wesentlich mehr Latten und noch mehr Einstellungsmöglichkeiten. Was soll ich sagen? Ich bin ein Nerd, ich brauche Sachen mit Einstellungsmöglichkeiten. Ich beschließe allerdings einen teuren Spiegel aus meiner Liste zu streichen, um die Mehrkosten beim Bett auszugleichen.</p>
<p>17:52 &#8211; Der kleine Billy will nicht im Kinderparadies abgeholt werden, sondern spielt Verstecken mit mir. Wie kann einer der prominentesten IKEA-Artikel so gut versteckt sein? Drei Runden um den ganzen Laden später finde ich endlich die kleine Nische mit dem Billy-Regal, das ich für Gerald mitbringen soll. Doch der Preis? Doppelt so teuer wie erwartet! Das geht so nicht. Erstmal Gerald anrufen und doppel-checken! Aber wie sollte es anders sein: Kein Empfang! Einen weiteren Rundgang um den Laden später habe ich ein Signal und kann telefonieren. Preis passt. Super. Abgehakt.</p>
<p>18:16 &#8211; Ich bin langsam müde und habe Hunger. Es fehlen noch ein Badezimmer-Regal, ein Teppich, zwei Kommoden und einige Kleinteile von Marktplatz. Doch wo sind hier überhaupt die Badezimmer-Artikel? Ich habe noch nichts dergleichen entdeckt. Also ab an einen Info-Stand und den Verkäufer fragen. &#8220;Wir führen hier keine Badezimmer-Möbel.&#8221; Ich wollte gerade einen lauten Seufzer ausstoßen, als er hinzufügte: &#8220;Das steht alles unten im Marktplatz rum.&#8221;. Ein TV-Show würdiger Cliffhanger. Ich bedanke mich und sehe schon die Treppe zum Marktplatz. doch was ist mit meinen Kommoden? Die werde ich auch so finden. Vorbei am Restaurant und runter zum Marktplatz.<br />
<em>Moment? Restaurant? Ich hatte Hunger und Durst! Warum bin ich nicht ins Restaurant gegangen? Ich wusste nicht, wie lange der Laden noch offen hat und wollte erstmal alles erledigen, bevor ich mir etwas Verpflegung gönne. Ein Fehler.</em></p>
<p>19:00 Kürzen wir die Sache ab. Der Markplatz war vollgestopft mit 8-Köpfigen, wild, in alle Richtungen laufenden Ami-Familien, die von mir Abzeichen für &#8220;Im-Weg-stehen&#8221; und &#8220;Vor-den-Füßen-rumlaufen&#8221; bekommen. Nach viel Hin- und Hergerenne, habe ich alle fehlenden Ding beisammen (Lampen, Pflanze, Vase, Badezimmer-Regal, &#8230;) Ich bin unglaublich hungrig und weit und breit gibt es keinen Getränkeautomaten. Zum Glück stehe ich schon vor der großen Lagerhalle und kann anfangen meine Sachen zusammen zu sammeln. Gleich vorne entdecke ich meine fehlende Kommode und wuchte sie mit allerletzter Kraft auf meinen Wagen. (Für den ich Schlange stehen musste!)</p>
<p>Ich beginne meine Dinge zusammen zu suchen und stelle irgendwann fest, dass es nicht sonderlich clever war, die Einrichtung für ein ganzes Apartment ganz alleine Kaufen zu gehen. Ich muss es ja noch irgendwie zum Home-Delivery-Service bringen! Ich bin allerdings überzeugt, dass ich dort in mehreren Etappen aufschlagen kann. Eigentlich eher pro-forma erkundige ich mich bei einer IKEA-Angestellten und die sagt mir, dass man dort alles gebündelt hinbringen muss. Ich bin schockiert, denn ich habe kaum mit Aufladen angefangen und schon einen Wagen voll. Als Sahnehäubchen erklärt mir die gute Frau auch noch, dass ich den Wagen nicht alleine stehen lassen kann, weil er sonst leergeräumt und weggebracht wird. Freundlicherweise erlaubt sie mir, den Wagen neben ihrem Info-Stand zu parken und den Rest zu suchen.</p>
<p>Das änderte allerdings nichts an der Tatsache, dass meine Laune sich auf den Null-Punkt hinbewegt, denn nach fast 5 Stunden im IKEA möchte ich einfach nur noch nach Hause. Essen. Trinken. Aber daraus wird so schnell nichts. Es dauert ungefähr eine Stunde, bis ich alle meine Teile zusammen habe. Von einigen kleinen Korrekturen abgesehen, habe ich alles bekommen, was ich haben wollte. Nur wie bekomme ich jetzt meine Wagen zur Kasse.</p>
<p>20:00 &#8211; Die Frau, die auf meine Wagen aufgepasst hat, bietet mir an, einen Kollegen per Funkgerät zu ordern, damit er mir hilft, den Wagen zur Kasse zu bringen. Ein toller Service denke ich mir. Die Leute hier arbeiten Kundenorientiert. Klasse! Der IKEA-Mitarbeiter fährt meinen Wagen zu einer Kasse und verschwindet wieder. Ich freue mich, bald fertig zu sein und essen zu können. Leider tritt nun die Situation vom Anfang unserer Geschichte ein und die Kassiererin schließt unmittelbar vor mir die Kasse. Ich versuche ihr zu erklären, dass ich Hilfe brauchte um meine Wagen zu steuern und dass mich ihr Kollege zu ihrer Kasse gebracht hat. Es half nichts. Sie ignorierte mich und ging. Da stand ich nun. Zwei voll beladene, kaum noch steuerbare Wagen. Irgendwie schleppe ich mich mit letzter Kraft an eine andere Kasse, bei der ich aber ein gewohnt unglückliches Händchen bewiesen habe und die langsamste Kassiererin des Universums erwischt habe.</p>
<p>20:34 &#8211; Ich bin an der Reihe. Die sichtlich überforderte Verkäuferin müht sich mit dem Scannen meiner Waren ab und vergisst am Ende auch noch, mir meinen Aktionsgutschein im Wert von 100$ für den Kauf eines Bettes zu geben. Ich war Gedanklich leider auch nicht mehr auf der Höhe, um rechtzeitig daran zu denken. Schade, aber ich kann&#8217;s nicht mehr ändern. Viel wichtiger ist jetzt, noch vor Ladenschluss um 21 Uhr zum Home-Delivery-Service zu kommen und meine Waren verschicken zu lassen.</p>
<p>20:48 &#8211; Unglaublich. Ich habe es alleine mit meinen zwei Wagen zum Home-Delivery-Service geschafft und meine Artikel wurden erfasst und die Lieferung für den nächsten Tag (Sonntag!) zwischen 10 und 2 Uhr eingeplant. Ich bin froh aber geistig und körperlich völlig am Ende. An der Hotdog-Bar kaufe ich mir zwei Flaschen Wasser, welche ich in wenigen Zügen weg-inhaliere. Nun aber schnell weiter zum Shuttle-Bus, der um 21 Uhr zum letzten Mal fährt. In der Düsternis möchte ich nicht unbedingt durch das dunkle Brooklyn-Industrie-Gebiet irren. In letzter Minute erwische ich den Bus, und werde an der gleichen Station, an der ich Nachmittags angekommen bin, abgesetzt.</p>
<p>Die Rückfahrt mit der Subway kommt mir ewig vor, doch um ungefähr 22 Uhr bin ich müde und erschöpft im Apartment von Gerald und Andreas angekommen und nach einer kurzen Mahlzeit ins Bett gefallen. Am nächsten Morgen bin ich früh aufgestanden, um meine Lieferung ab 10 Uhr entgegen nehmen zu können. Um 9:30 klingelt mein Telefon und der Lieferant beschwert sich, dass er an meiner Haustür klingelt und niemand aufmacht. Ich erkläre ihm schnell, dass er zu früh dran ist und mache mich im Laufschritt auf den Weg zu meinem Apartment. Kurze Zeit später sind alle Sachen hochgetragen und ich stehe alleine mit einem Haufen Kartons in meinem Raum und weiß nicht wo ich anfangen soll.</p>
<p>Der Aufbau des Bettes hat mit der Hilfe von Ted ungefähr 3 Stunden gedauert und als wir endlich als krönenden Abschluss die Matratze ausrollen, stellen wir mit entsetzen fest, dass die falsche Matratze geliefert wurde und sie viel zu klein für das Queen-size Bett ist.</p>
<p>Abschließend kann ich wohl froh sein, dass IKEA alles da hatte, was ich brauchte. Ich habe aber für die nächsten zwei Jahre erstmal wieder genug von diesem Laden und hoffe, dass ich die Matratzen-Situation schnell geregelt kriege.</p>
<p>Dieses Wochenende war wirklich alles, aber nicht erholsam. Ich brauche dringend eine Pause vom Wochenende. Montag winkt allerdings gleich wieder die Social Security Nummern-Situation&#8230;</p>
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		<title>Meine Tragödie &#8211; Teil 1</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 04:53:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[New York]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Diese Kasse ist geschlossen!&#8221;. Ich denke: &#8220;Bitte was? Das hat sie gerade nicht wirklich gesagt? Das muss ein Scherz sein!&#8221; Es war leider Keiner&#8230; die Rede ist hier von einer unglaublich motivierten US-IKEA-Kassiererin, die mir die Kasse vor der Nase schließt. Aber fangen wir etwas früher an, um die Tragweite dieses Ereignisses besser verstehen zu können. </p>
<p>Die letzten Tage waren für mich durchweg negativ und in höchsten Maße frustrierend. Begonnen hat die Pechsträhne am Freitag, als ich endlich aufbrechen konnte um meine Social Security Nummer zu beantragen. Diese unbedeutend klingende Nummer ist hier in den USA der Ersatz für so ziemlich alles was man in Deutschland mit dem Personalausweis regeln würde und noch weit darüber hinaus. Man braucht sie, um eine Wohnung zu mieten, seinen Strom anzumelden, einen Internet-Anschluss zu bestellen oder ein Bankkonto zu eröffnen. Sie ist also immens wichtig und ich war ausgesprochen froh, mich endlich darum kümmern zu können. Zumal ich ohne die Nummer noch sehr lange auf meinen Internet-Anschluss warten muss und leider ohne ein Konto eröffnen zu können, kein Gehalt ausgezahlt bekommen kann. Also machte ich mich frohen Mutes auf nach Brooklyn, zum verheißungsvoll benannten &#8220;Brooklyn Social Security Card Center&#8221;. Da es auf halbem Weg zu IKEA liegt, dachte ich mir, gleich im Anschluss noch dorthin zu fahren und die Möbel für mein neues Apartment zu bestellen. Das Beantragen der Social Security Card sollte ja schließlich schnell gehen. Ich hatte alle Dokumente beisammen und, mal ehrlich, wie viele Leute können schon das gleiche vorhaben, richtig? <strong>Falsch!</strong></p>
<p>Beim Center angekommen, betrat ich einen stickigen, kalt beleuchteten Raum, der ungefähr 80 Meter lang und 30 Meter tief war. Durch den Raum schlängelte sich eine mehrfach umschlungene Warteschlangen-Absperrung. Leider war die dazugehörige Warteschlange auch dabei. Die ethnische Mischung war, wie man es von New York erwarten kann, sehr vielfältig. Von orthodoxen Juden in einheitlichen schwarzen Kutten, über kleine, dicke Latino-Hausfrauen bis hin zu großen Afro-Amerikanern mit Dreadlocks. Da stand sie also: Die große, schwitzende Menschen-Masse, die nur darauf wartet endlich eine Nummer vom Staat verpasst zu bekommen und sich in das System einzureihen. Der Raum wäre sicher noch viel, viel stickiger und wärmer gewesen, wenn die schlauen Mitarbeiter nicht mitgedacht hätten und in der vorderen, rechten, sowie der hinteren linken Ecke des Raumes je einen kleinen Ventilator aufgestellt hätten. Besten Dank auch. You made my day!</p>
<p>Dennoch war ich optimistisch und froh endlich meine US-Drohnen-Seriennummer zu bekommen. Zumindest war ich das die erste Stunde lang. Die nächsten (fast) zwei Stunden haben meinen Optimismus in Grund und Boden getreten. Als ich endlich an der Reihe war, kam die übliche US-Regierungsinstitutionsroutine: Alle Gegenstände ablegen, Handy auf Lautlos und ab durch den Metalldetektor. Das Ganze unter der strengen Aufsicht des (mit Schlagstock und Schusswaffe bewaffneten) Wachmanns. Kein Piepen. Alles klar. Weiter geht&#8217;s&#8230; Endlich ist das elendige Warten vorbei! Fast. Im sechsten Stock angekommen werde ich von einer weiteren Wachfrau in die nächste Warteschlange delegiert. Yay! Eine geschlagene halbe Stunde später bin ich endlich dran! Ich kann mein Glück kaum fassen.</p>
<p>Ich reiche der grimmig schauenden, älteren Frau meine Unterlagen und mache innerlich schon Luftsprünge, weil ich in ein paar Minuten endlich raus aus diesem Bunker bin und diese Tortur nie wieder über mich ergehen lassen muss. Doch das Schicksal hatte andere Pläne für mich. Es erwies sich nämlich als schier unüberwindbares Hindernis, dass ich auf meinem Einreiseformular meinen alltäglich verwendeten Namen &#8220;Daniel&#8221; eingetragen hatte, wohingegen auf allen anderen Dokumenten entweder mein voller Name &#8220;XY Daniel Bechler&#8221; oder nur &#8220;XY Bechler&#8221; standen. Mein Reisepass und Personalausweis beweisen zwar, dass ich beide Namen trage und es ich auch vermerkt, dass Daniel mein Rufname ist, aber es hilft alles nichts. Nach einigem hoffnungserweckenden und dann wieder -zerschmetternden Hin- und Her wurde ich mit einem Schreiben in der Hand an eine andere Behörde weitergeschickt, wo ich mein Einreiseformular ändern muss. Mit der geänderten Version muss ich dann erneut zum Social Security Card Center kommen. &#8220;Gehen Sie ins Gefängnis. Gehen Sie nicht über Los und ziehen Sie keine 4000 Mark ein.&#8221; Ich beginne zu verstehen, warum die Leute dort hinter Panzerglas sitzen und von bewaffneten Wachen beschützt werden.</p>
<p>Ich schlug mir für diesen Tag also IKEA aus dem Kopf und wollte mich darauf konzentrieren, alles für die Social Security Card in die Wege zu leiten. Zurück in Manhattan habe ich schnell auf Google Maps nachgesehen, wo ich hin muss. Na großartig: China Town. Ich mag China Town nicht. Es ist dreckig und wahnsinnig laut und anstrengend. Was soll&#8217;s&#8230; Augen zu und durch. Noch schnell die Öffnungszeiten checken und dann&#8230; FUCK! 10 Minuten, dann schließt der Laden bis Montag. Das wird nichts mehr. Scheisse.</p>
<p>Fazit: Keine Social Security Nummer, keine Möbel, kein Strom, kein Internet, kein Bankkonto und somit vorerst kein Gehalt. Habe ich schon erwähnt, dass es circa zwei Wochen dauert, bis man die Social Security Nummer zugeschickt bekommt? Das Leben ist so schön! Schlimmer kann es echt nicht mehr werden. Dachte ich zumindest. Doch es geht weiter. Wartet auf die Geschichte von meinem Samstag bei IKEA&#8230;</p>
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		<title>Schreibfaul in Manhattan</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 04:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[New York]]></category>

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		<description><![CDATA[Da bin ich wieder. Nach einem strapaziösen Flug bin ich wieder in New York angekommen und wohne in der Jugendherberge der Coder-Farm dem Apartment von Andy und Gerald. Es ist kalt in der Stadt, aber noch wesentlich kälter im Büro, weil die Heizung im Haus erst ab (ungelogen) minus Fünf Grad Außentemperatur anspringt. Wie manche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da bin ich wieder. Nach einem strapaziösen Flug bin ich wieder in New York angekommen und wohne in <del datetime="2009-02-17T04:37:57+00:00">der Jugendherberge</del> <del datetime="2009-02-17T04:37:57+00:00">der Coder-Farm</del> dem Apartment von Andy und Gerald. Es ist kalt in der Stadt, aber noch wesentlich kälter im Büro, weil die Heizung im Haus erst ab (ungelogen) minus Fünf Grad Außentemperatur anspringt. </p>
<p>Wie manche Leser vielleicht bemerkt haben, ist es in letzter Zeit ziemlich ruhig um mich geworden. Das liegt zum einen daran, dass ich keine große Lust zum Schreiben hatte. Hauptgrund war (und ist) allerdings schlich und einfach mein chronischer Zeitmangel. Gerade eben hat mich allerdings mein vernachlässigtes Mitteilungsbedürfnis überkommen, weshalb ich einfach mal wieder ein Lebenszeichen für meine (überraschend große) Leserschaft hinterlassen wollte. </p>
<p>Ich habe nun endlich mein US-Visum bekommen und werde, wie geplant, für eine längere Zeit in New York arbeiten. Zur Zeit bin ich auf Wohnungssuche und hoffe, in spätestens einer Woche meine eigenen vier Wänden gefunden zu haben. Dank der Wirtschaftskrise stehen die Chancen, eine erschwingliche Wohnung zu finden, besser, als noch vor einem Jahr. Ansonsten beschäftigen mich derzeit neben der Arbeit besonders zwei Dinge: A) herausfinden, wie ich mich von amerikanischen Essen ernähren kann, ohne dramatisch zuzunehmen und B) meine täglichen Lebenskosten auf einen weniger verschwenderischen Level zu minimieren. Hier merkt man erstmal wieder, wie billig man in Berlin leben kann&#8230; und schon bekomme ich wieder Appetit auf Com Viet und Döner.</p>
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		<title>Billiard (10:9)</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 04:12:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tatsache, dass es in dem Haus von Gerald und Andy eine Lounge mit Billiard-Tisch gibt, haben Andy und ich zum Anlass genommen uns hier ein kleines Turnier zu geben. Derjenige, der zuerst 11 Spiele gewonnen hat, bekommt vom Anderen ein Mittagessen spendiert. Momentan steht es 10 zu 9 für Andy. Nachdem ich ihn in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tatsache, dass es in dem Haus von Gerald und Andy eine Lounge mit Billiard-Tisch gibt, haben Andy und ich zum Anlass genommen uns hier ein kleines Turnier zu geben. Derjenige, der zuerst 11 Spiele gewonnen hat, bekommt vom Anderen ein Mittagessen spendiert. Momentan steht es 10 zu 9 für Andy. Nachdem ich ihn in den letzten Spielen <em>gnadenlos an die Wand gespielt habe</em>, habe ich meinen Rückstand von 10:7 weiter minimiert. Mit etwas Glück werde ich morgen erneut meine superior Billiard-Skills auspacken und das Ruder herum reißen. Drückt mir die Daumen!</p>
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