Poker, Wein und Steak … gimme a break

August 8th, 2008 by Daniel Leave a reply »

Oder auch nicht! Gestern und heute war ich bei Philipp und Prem eingeladen. Während gestern eine Weinprobe mit vielen netten Leuten und leckerem Finger-Food und anschließendem Poker-Spiel war, wurden wir heute zum (von Prem zubereiteten) Dinner eingeladen. Der Poker-Abend war sehr lustig. Es waren erstaunlich viele Deutsche dort, die lustiger Weise alle zur gleichen Zeit nach New York gekommen sind, wie ich. Zum Wein gibt es nicht viel zu sagen… ich bin nach wie vor kein Wein-Fan und erst recht kein Wein-Kenner. Daran hat auch die Verköstigung nichts geändert. Das Essen war auf den Wein abgestimmt aber auch ohne den Traubensaft lecker. Das eigentliche Highlight des Abends war allerdings das Poker-Match: Cash-Game No-Limit Texas Hold’Em. Als Kartengeberin hat Prem eine gute Figur gemacht, was vermutlich daran liegt, dass sie in Las Vegas aufgewachsen ist und im Wochentakt Poker spielt. Der Buy-In war günstig und dementsprechend waren alle auf ein Friendly-Game eingestellt. Eine Annahme, die Andy sofort mit seinem ersten aggressiven Pre-Flop-Raise zunichte gemacht hat. Für mich lief es anfangs nicht wirklich gut. Nachdem ich mich mal wieder von einem Flush-Draw zu einem All-In verlocken lassen habe, bin ich ausgeschieden und wurde mit einem “Schalalala-Schalalala-Hehehe-Goodbye” vom Tisch gesungen. Allerdings konnte ich nach einer kurzen Höflichkeitspause direkt wieder einsteigenund habe dann einen All-In und einen Damen-Drilling später meinen gesamten Einsatz verdreifacht und zwei Leute nach Hause geschickt. Nach einigem Geplänkel bin ich dann mit einem Gesamtgewinn von ein paar Dollar und ein paar Zerquetschten nach Hause gegangen. Dafür dass ich nur zwei Hände gewonnen und kostenlos gegessen und getrunken habe, war das okay.

Heute war Donnerstag und somit Männer-Abend. Also… eigentlich. Den lässt man allerdings gerne von Frauen kontaminieren, wenn diese so gut kochen wie Philipps Freundin Prem. :-) Die hat uns heute ein traumhaftes Dinner zubereitet. Es fing an mit einem Salat mit so Grünzeug, Pfirsichen und einer fruchtigen Soße. Dann kamen Shrimps in einer Mango-Soße auf gebratenem, grünem Spargel. Als Hauptgericht gab es Steak. Und wenn ich sage Steak, meine ich Steak. Die einzelnen Stücke sahen aus, als müsse jedes mindestens 1 kg wiegen und waren gefühlte 10 cm dick. Dazu gabe es einen nicht zu trockenen Rotwein. Um ehrlich zu sein, der erste Wein, der mit richtig gut geschmeckt hat. Zum Nachtisch gab es eine Crème Brulée mit einer riesigen Schale Him-, Blau- und Erdbeeren. Das Essen war wirklich durchweg perfekt zubereitet und einfach köstlich.

Nach dem Essen sind wir (Philipp, Andy, Gerald und ich) weiter gezogen um noch ein bisschen was zu trinken. Erste Station: stylische, aber laut Dive-Bar, die Whiskey in Kaffeetassen und Bier in sehr merkwürdigen Bechern serviert hat. Nette Location, aber irgendwie doch lame, weil laut. Dann ging es weiter zum Spitzers, wo Philipp und ich bis jetzt immer Donnerstags waren. Da haben wir allerdings direkt vor der Tür eine Kehrtwende gemacht und sind weiter ins Social, wo ich noch einen Whiskey-Sour getrunken habe und Andy über seine 2. Liga-Basketball-Zeit und seine Spiele gegen Dirk Nowitzki erzählt hat. Tolles Essen, nette Gespräche und New York. Also ein rundum gelungener Abend!

Advertisement

1 comment

  1. Zornroeschen says:

    Du hast dich doch nich wirklich von einer fremden Frau bekochen lassen?!
    Und es hat dir auch noch geschmeckt. Komm du mir mal nach Hause…
    Dafür hättest du mit ein paar Dollar und ein paar Zerquetschten rausgehen sollen. Fremde-Frauen-Essen….tsss

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.