Archive for July, 2008

Sqishi and the City

July 19th, 2008

Heute habe ich mich alleine auf Erkundungstour durch die Stadt gemacht und habe dabei etwas festgestellt, was viele von euch sicher überraschen wird: New York ist verdammt groß! Ich habe mal versucht meine spontan eingeschlagene Route so gut wie möglich bei Google Maps rekonstruiert. Laut Google sind das 5 Meilen. Wenn man noch dazu rechnet, dass ich den ganzen Sued-Teil des Central Parks (unfreiwillig) mindestens 2 mal umrundet und durchwandert habe, sind wir locker bei 6 vielleicht sogar 7 Meilen. Das entspricht ungefähr 10 Kilometern. Das ist ja an sich zumutbar, aber heute war mit 35 Grad Celsius auch der mit Abstand heisseste Tag, seit ich hier bin. Dementsprechend “durch” bin ich jetzt auch.

Aber schön war es trotzdem! Ich bin von Williamsburg bis zur Grand Central Station gefahren, wo ich eine Kleinigkeit gegessen und mir das Chrysler Building von unten angesehen habe. Dann bin ich zum Broadway und Time Square weiter gelaufen. Von dort habe ich mich dann auf den Weg zu meinen eigentlichen Ziel gemacht: dem Central Park! Von dem habe ich dann zumindest noch den suedlichen Teil erkundet und mich auf der riesigen, saftig grünen Wiese namens “The Sheep Meadow” in die Sonne gelegt. Völlig dehydriert habe ich mir dann fuer den Wucherpreis von 3 Dollar einen Snapple gekauft und mich auf den Rückweg zur Subway gemacht.

Eigentlich wollte ich mir auf dem Rückweg Hellboy 2 im Kino ansehen, aber als es dann so weit war, wollte ich eigentlich nur noch duschen. Vielleicht mache ich das morgen. (Also das Kino – nicht das Duschen!) Ich habe schon ein schoenes Kino auf Yelp rausgesucht, weil ich unbedingt The Dark Knight sehen will. Aber bevor ich mir den Film mit einem miesen Kino verderbe, teste ich es erstmal mit einem weniger wichtigen Film. Obwohl Hellboy 2 scheinbar auch sehr gute Bewertungen bekommen hat. (Lustiges Detail: Amerikaner empfinden einen regulären Kinopreis von 11 US-Dollar, also umgerechnet 7 Euro als total überteuert. Wenn ich mit Antje in Berlin ins Kino gehe, kommen wir meistens nicht unter 25 Euro – ohne Snacks – aus der Sache raus. Kein Wunder, dass es in Deutschland immer weniger Leute ins Kino zieht.)

Bilder und Videos des heutigen Tages folgen wie üblich auf Flickr und YouTube! Ich werde mich jetzt aber erstmal vor den Fernseher legen und vorerst nicht mehr bewegen.

All work…

July 13th, 2008

…and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy. All work and no play makes Jack a dull boy.

Sushi

July 13th, 2008

Heute nicht sehr spannend. Hauptsaechlich damit beschaeftigt gewesen, das coole Apartment nicht zu bekommen. Danach Sushi. Sake-Don. Lecker.

Neue Fotos auf Flickr

July 13th, 2008

Wie versprochen habe ich heute ein paar neuer Bilder von unserem Sightseeing-Trip auf Flickr hochgeladen. Es ist auch ein Video vom Battery-Park dabei. Eigentlich habe ich das gemacht, um die Freiheitsstatue in Aktion zu zeigen, aber die bloede Kuh hat sich im letzten Augenblick hinter Gerald versteckt. Tz… heute hast du vielleicht gewonnen, Lady, aber ich kriege dich noch! Versprochen!

Nino’s Tipp des Jahres: Century 21

July 13th, 2008

Nino, du hast mir das Paradies gezeigt! (Zumindest das, was mein konsumgeiles Ich als Paradies einstuft.) Century 21 am Ground Zero ist ja der Mega-Hammer. Ich kann es kaum erwarten, dort mit Antje shoppen zu gehen. Dort gibt es die krassesten Marken-Klamotten fuer super guenstige Preise. Beispiele gefaellig? Tommy Hilfiger Lederjacken – Originalpreis: $1899, Century 21-Preis: $450. Calvin Klein-Anzuege: Originalpreis: $2499, Century 21-Preis: $599. So viel zu den hochpreisigen Sachen. Gut 90% der Kleidung dieses riesigen 3-stoeckigen und auf zwei Gebaeudeteile (Einer im Kaufhof-Stil und einer nur fuer Schuhe) aufgeteilten Department Stores kostet allerdings zwischen $25 und $80. Dort findet man so ziemlich jede Marke, die das Herz begehrt. Y3, Evisu, Dolce & Gabbana, Calvin Klein, Gucci, Helmut Lang, Tommy Hilfiger, Ralph Lauren, usw.. Ich bin bei einem paar Adidas-Laufschuhen schwach geworden, was mit einem Preis von $30 anstatt $100 aber eine zumutbare Suende ist. Wenn man da jetzt noch den Euro-Kurs mit einbezieht, hat mich der Spass nicht mehr als 20 Euro gekostet.

Kurz vor Ladenschluss bin ich dann auf die geilste Hose gestossen, die ich je gesehen habe:

Das gute Stueck ist von Y3 und kostet normalerweise sage und schreibe $980. Leider wurden wir aufgefordert, den Laden zu verlassen, bevor ich die Hose anprobieren konnte. Deshalb musste ich leider kapitulieren und sie wehmuetig zurueck an die Stange haengen. Gluecklicherweise ist dort morgen (Sonntag) wieder von 11 bis 20 Uhr geoeffnet. Vielleicht schaue ich dann noch einmal vorbei und kann mir die Hose sichern, bevor es jemand anderes tut.

Fuer Antje habe ich auch etwas schoenes gefunden: Tommy Hilfiger Sandalen fuer $30, statt $150. Ich bitte dringend um Feedback, damit ich dir die Schuhe sichern kann:

iPhone 3G

July 13th, 2008

Zum Ausklang unserer Sightseeing-Tour, sind Gerald und ich heute Abend in ein kleines Diner (mit dem simplen Namen “Diner”) im Meatpacker District 9th Avenue, W 14th Street essen gegangen. Wie es der Zufall so will, befindet sich direkt gegenueber der neueste, 3-stoeckige Apple-Store, was wir zum Anlass genommen haben, um uns die neuen 3G iPhones anzusehen. Und was soll ich sagen? Die Rueckseite in schwarzer Klavierlack-Optik ist wirklich ein Traum. Ich bekenne mich hiermit offiziell zum Klavierlack-Optik-Fan. Allerdings muss ich den Befuerchtungen meiner Liebsten recht geben, dass die weisse Version irgendwie bloed aussieht. Das ist zwar auch Klavierlack, aber da die Vorderseite des Telefons nach wie vor schwarz ist, passt das irgendwie nicht so gut zusammen.

Da in dem Store ungefaehr 20 iPhones zum Ausprobieren rumlagen, hatte ich genug Zeit damit rumzuspielen. Ich weiss nicht, wie gut das in Deutschland funktionieren wird, aber in New York ist die Google-Maps-Funktionalitaet einfach ein Traum. Zuerst habe ich meine Position auf dem Stadtplan durch GPS ermitteln lassen, dann eine Branchen-Suche nach “Diner” gemacht, das Diner in dem wir gerade Essen waren aus den Ergebnissen ausgewaehlt und mir dann mit nur einem Tastendruck den Citysearch-Report mitsamt Bewertungen anzeigen lassen. (Citysearch ist in New York deutlich verbreiteter als Yelp, welches wiederum vergleichbar mit Qype ist, welches ein Online-Bewertungsportal fuer so ziemlich alles ist, was man in einer Stadt so finden kann.) Zum Spass habe ich mir dann noch die Route von meiner aktuellen Position bis zu “Bar Pitti”, wo wir vor ein paar Tagen essen waren, anzeigen lassen, was absolut reibungslos funktionierte. Es ist wirklich genial, zu sehen, wie nahtlos diese ganzen Funktionen ineinander greifen.

Ein weiterer Plus-Punkt ist die Tatsache, dass mittlerweile im iTunes-AppStore fuer 3$ eine Subway-Map-Application zu kaufen ist. Diese ermittelt automatisch den aktuellen Standpunkt in der Stadt, fragt nach dem gewuenschten Ziel und zeigt einem dann, mit welchen Bahnen man wann und wie am Besten dort hinkommen kann.

P.S.: Heute habe ich ein Blackberry Pearl in Aktion gesehen und muss sagen, dass es vor allem im Maps-Bereich fast so cool ist, wie das iPhone. Gut aussehen tut es auch noch, ist sehr leicht und liegt angenehm in der Hand. Da ich so ein Geraet aber hauptsaechlich als MP3-Player/Spielzeug und nicht als Business-Handy haben will, ist nach wie vor das iPhone mein klarer Favorit.

Wasser, gebt mir Wasser!

July 12th, 2008

Heute war ein wirklich, wirklich spannender Tag. Um halb eins haben wir uns mit unserer Immobilien-Maklerin Elisabeth getroffen und haben uns unzaehlige Apartments in halb Manhattan angeschaut. Es ist schon wirklich interessant zu sehen, wie anders der Wohnungsmarkt hier im Vergleich zu Deutschland ist. Gluecklicherweise hat unsere Maklerin 12 Jahre in Berlin gelebt, bevor sie nach New York gekommen ist und weiss daher genau, mit was fuer Erwartungen ein Berliner in die USA kommt. Ich habe ein gutes Gefuehl, dass sie auch fuer mich eine schoene, kleine Wohnung finden wird.

Wie dem auch sei, ich bin voellig im Eimer. Wir haben uns bestimmt 15 Apartments angesehen und sind dabei sechs Stunden bei 30 Grad Celsius pausenlos Kreuz und Quer durch Manhattan gerannt. Jetzt kann ich auf jeden Fall nachvollziehen, warum es heisst, dass die Stadt so stressig ist. Ich haette erwartet auf diesem Trip eine Menge Fotos zu machen, weil wir an so vielen Sehenswuerdigkeiten vorbei kommen. Aber irgendwie war das nicht der Fall. Entweder wir habe uns immer geschickt daran vorbei bewegt, ich habe sie uebersehen oder Manhattan ist so unglaublich riesig, dass wir einfach nicht in der Naehe waren. Fakt ist auf jeden Fall, dass ich auf dem ganzen Trip nur fuenf Fotos gemacht habe. Das kann allerdings auch an der Hektik gelegen haben, mit der wir durch die Strassen gerannt sind.

Als wir fertig waren, sind wir im (angeblich) beruehmten Katz’s noch Pastrami-Sandwich essen gegangen. 100% Koscher! :-) Das war sehr lecker. Leider habe ich kein Foto von der (ungelogen) 6 Zentimeter dicken Fleischschicht gemacht, die zwischen den zwei duennen Toast-Scheiben gelegen hat. Aber wenn ich das naechste Mal dort bin, werde ich das nachholen.

Ich gelobe auf jeden Fall Besserung, was Bilder angeht! Morgen gehe ich mit Gerald auf Sightseeing-Tour und wenn ich da keine Gelegenheit finde, Fotos zu machen, weiss ich auch nicht. Heute bin ich einfach nur noch kaputt und lasse mich jetzt mit Fiji-Wasser und Oreo-Keksen von Ami-Fernsehen berieseln. ;-)

Pitti-Platsch-Nass

July 10th, 2008

Heute mittag waren wir alle gemeinsam in einem koreanischen Restaurant in Chinatown, dessen Name mir leider entfallen ist, essen. Es gab eine interessante Knoblauch-Rettich Suppe und eine Lunch-Box mit unglaublich fettigen Rippchen, Dim-Sum, Reis und Salat. Wer mich kennt, weiss auch von meiner “Begeisterung” fuer fettiges Fleisch. Deshalb ist heute leider viel von dem eigentlich sehr lecker marinierten Fleisch auf meinem Teller liegen geblieben.

Kurz nachdem wir mit dem Essen fertig waren, haben wir mit Entsetzen festgestellt, dass Delfin in etwas mehr als einer Stunde am Flughafen sein muss, um seinen Flug zurueck nach San Francisco zu erwischen. (Was sportlich ist, denn allein von unserem Apartment aus, braucht ein Taxi locker 45 Minuten um zum Flughafen zu gelangen. Und wir waren noch in Manhattan…) Also bin ich mit ihm, so schnell wie nur moeglich, zurueck zum Apartment gefahren (und vor allem gelaufen), was unter normalen Umstaenden kein Problem gewesen waehre, heute jedoch wegen der hohen Luftfeuchtigkeit und 30 Grad Celsius im Schatten eine wahre Qual war. Insbesondere weil das Mittagessen ein Business-Lunch war, zu dem wir in langer Hose und Hemd gegangen sind. Nachdem wir beide klitschnass zuhause angekommen sind, hat Delfin schnell seinen Koffer gepackt, ein Taxi gerufen, seine Sonnenbrille vergessen (!) und vermutlich auf den allerletzten Druecker seinen Flieger bekommen.

Am Abend ging es dann wieder nach Manhattan, wo wir in der beliebten Bar Pitti leckere italienische Pasta gegessen und eine Menge Rotwein getrunken haben. Wie eigentlich immer, bin ich nach zwei Glaesern Rotwein auf ordinaeres Bier umgeschwenkt. Meine Pasta war grossartig: Rigatoni in Truhahnsosse mit Mozzarella und Tomaten. Die Truthahnsosse hat ein wenig an Thunfisch erinnert, aber dennoch (oder gerade deswegen?) sehr gut geschmeckt. Es ist selten, dass ich einen Teller komplett leer esse, aber heute Abend ist es passiert.

Flickr Galerien

July 10th, 2008

Heute habe ich meinen Flickr-Account endlich mal wieder zum Pro-Account aufgeruestet und angefangen meine New York Fotos hoch zu laden. Finden koennt ihr sie hier. (Um die Bilder zu sehen musst du einen Flickr-Account haben und zu meinen Kontakten gehoeren.)

Kurzfilm – Return to Menu

July 9th, 2008

Durch Ehrensenf bin ich auf einen sehr lustigen Kurzfilm aufmerksam geworden. Ich will gar nicht viele Worte dazu verlieren. Seht einfach selbst:


Return to Menu from Matthew Dressel on Vimeo.